Aktuelles
Mitglied im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen

Jagdausübung Corona im November

 

zulässige (privilegierte) Gesellschaftsjagden

Nach § 17 a Abs. 1 Landesjagdgesetz NRW handelt es sich um eine Gesellschaftsjagd, wenn mehr als vier Personen jagdlich zusammenwirken.

Eine Gesellschaftsjagd gilt grundsätzlich als Veranstaltung im Sinne der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Nach § 13 Abs. 1 der Corona-Schutzverordnung sind alle Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 30. November 2020 untersagt.

Hiervon ausgenommen sind nach § 13 Abs. 2 Ziffer 4 Corona-Schutzverordnung Veranstaltungen zur Jagdausübung, soweit diese zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation erforderlich sind.

An diesen privilegierten Gesellschaftsjagden dürfen die erforderlichen Personenzahlen unter Einhaltung der Vorgaben der Corona-SchutzVO (§§ 2 – 4a) teilnehmen.

Alle anderen Gesellschaftsjagden (z. B. auf Niederwild) sind bis zum 30. November 2020 untersagt.

 

sonstige zulässige Jagdausübung unterhalb der Teilnehmerzahl einer Gesellschaftsjagd

Das Fachministerium wertet die Jagdausübung mit mindestens drei Personen i. d. R. als Versammlung im Sinne des § 13 CoronaSchutzVO. Diese sind ebenfalls bis zum 30. November 2020 untersagt.

Im Ergebnis ist somit eine Jagdausübung mit bis zu zwei Personen zulässig, sofern es sich nicht um eine privilegierte Jagdausübung handelt.

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