Aktuelles
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Jagdausübung Corona

Jagdausübung nach der neuen CoronaSchVO

Mit Wirkung zum 11.01.2021 hat das zuständige Fachministerium NRW die Coronaschutzverordnung (CoronaSchutzVO) angepasst. Hiervon ist auch die Jagdausübung betroffen. Bei der Jagdausübung auf Basis der neuen CoronaSchVO ist ab dem 11.01.2021 folgendes zu beachten:

zulässige (privilegierte) Gesellschaftsjagden

Nach § 13 Abs. 1 der CoronaSchutzVO sind alle Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 31. Januar 2021 untersagt. Das zuständige Fachministerium hat durch Erlass vom 21.10.2020 geregelt, dass eine Gesellschaftsjagd grundsätzlich als Veranstaltung im Sinn der CoronaSchutzVO NRW gilt. Nach § 17 a Abs. 1 Landesjagdgesetz NRW handelt es sich um eine Gesellschaftsjagd, wenn mehr als vier Personen jagdlich zusammenwirken. Hiervon ausgenommen sind nach § 13 Abs. 2 Ziffer 4 der CoronaSchutzVO privilegierte Jagdveranstaltungen. Hierbei ist folgendes zu beachten und wie folgt zu verfahren:

· Nach § 13 Abs. 2 Ziffer 4 CoronaSchutzVO sind Gesellschaftsjagden
  zur Jagdausübung nur dann privilegiert und zulässig,

     o  wenn sie zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder
         zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion
         der Wildschweinpopulation dienen und

    o wenn die zuständige untere Jagdbehörde feststellt,
       dass diese vor dem 31. Januar 2021 dringend erforderlich
       sind.

·  Sofern im Zeitraum vom 11. bis 31. Januar 2021 eine
   privilegierte Gesellschaftsjagd geplant ist, ist vorab mit der
   unteren Jagdbehörde des Kreis Borkens die Zulässigkeit
   dieser Jagdveranstaltung zu klären
   (per Telefon: 02861/681-3010 oder per Mail
   n.kortstegge@kreis-borken.de).

·  Die Vorgaben der §§ 2 bis 4a CoronaSchutzVO sind zu beachten.
   Dies gilt insbesondere für die Rückverfolgbarkeit (§ 4a Abs. 2 Ziffer
   7 CoronaSchutzVO), als auch für die Einhaltung des Mindestabstandes
   (§ 2 Abs. 2 Ziffer 9 CoronaSchutzVO).

·  Alle anderen Gesellschaftsjagden (z. B. auf Niederwild) sind bis
   zum 31. Januar 2021 untersagt.

sonstige zulässige Jagdausübung unterhalb der Teilnehmerzahl einer Gesellschaftsjagd (Einzeljagden)

Zulässig sind Jagden in Begleitung mit Personen aus dem eigenen Hausstand oder einer weiteren Person eines anderen Hausstandes, jedoch maximal 4 Personen, da es sich ansonsten um eine Gesellschaftsjagd handelt. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachministerium NRW ist es möglich, dass in einem Jagdrevier mehrere Jagden in Begleitung in dem vorgenannten Rahmen stattfinden. Zwischen diesen Jagden darf jedoch kein jagdliches Zusammenwirken – während und nach der Jagd – stattfinden.

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