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Dienstliche Mitteilung der Obersten Jagdbehörde

An die
Kreise und kreisfreien Städte
- Untere Jagdbehörden -
des Landes Nordrhein-Westfalen

16. März 2018
Seite 1 von 1
Aktenzeichen III-6 71-01-00.21
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Frau Egbers
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daniela.egbers@mulnv.nrw.de

Dienstliche Mitteilungen der Obersten Jagdbehörde
Nummer 02/18 vom 16. März 2018

Bleifreie Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm
(Kalibergruppe .22 Zoll)

Gemäß § 19 Absatz 1 Nummer 3 Landesjagdgesetz (LJG-NRW) ist verboten, bei der Jagd Büchsenmunition mit bleihaltigen Geschossen sowie bleihaltige Flintenlaufgeschosse zu verwenden.
Ab dem 1. April 2018 gilt dieses Verbot gemäß § 59 Absatz 2 LJG-NRW auch für Kleinkaliberpatronen (5,6 mm). Die Zuwiderhandlung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die nach § 55 Abs. 2 Nr. 1 LJG-NRW in Verbindung mit § 56 Abs. 2 LJG-NRW mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden kann. Bei den Kleinkaliberpatronen 5,6 mm sind nicht bleihaltige Geschosse bislang nur unzureichend am Markt verfügbar. Diese Kaliberpatronen werden jedoch benötigt, um etwa gestreifte Frischlinge oder Jungfüchse mit optimaler Munition zu erlegen.
Aus diesem Grunde werden die Unteren Jagdbehörden gebeten, bis auf weiteres von einer Verfolgung einer Ordnungswidrigkeit durch die Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm abzusehen, da in der Regel kein öffentliches Interesse an einer Verfolgung besteht.

Im Auftrag
gez.
Schmitz

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